Weniger ist MEHR – warum 25 Stunden Arbeitszeit pro Woche ausreichen

 Wie viele Stunden pro Tag bist du in der Arbeit oder gedanklich mit deiner Arbeit beschäftigt?


Wie viel Zeit investierst du in deine Arbeit?

Und wie viel Zeit bleibt dir für dich, deine Hobbies und deine Freunde und Familie?

Bist du damit zufrieden oder nicht? Wenn du hier ein Ungleichgewicht verspürst, dann lies weiter.

 

 

Es heißt, dass nicht die Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden den Ton angeben, sondern der Inhalt.

Ich meine, dass das Verhältnis zwischen der regenerativen Zeit und der Arbeitszeit ausgewogen sein muss, egal wie der Inhalt der Arbeit aussieht.

Warum das so ist? Hier die Punkte:

  • Am Ende deines Lebens erfüllt dich nicht, die viele Arbeitszeit. Du bereust die nicht gelebten Interessen und persönlichen Kontakte. Die Ausgewogenheit zwischen Arbeit und deinen persönlichen Interessen ist ausschlaggebend.
  • Die regenerative Zeit lässt dich entspannen, Energie tanken und zufriedener sein.
  • Du schläfst viel besser und könntest am Morgen Bäume ausreißen - oder Gras, Gras geht.
  • Die Grübelattacken werden weniger und du kannst in den stillen Zeiten viel mehr Klarheit schaffen was du wirklich in deinem Leben möchtest.
  • Es gibt viele Belege, dass weniger Arbeitsstunden die Motivation des Einzelnen steigern. Dazu eine reale Geschichte um den Beleg noch zu versärken:

Stephan Aarstol ist ein Unternehmer und schickt seine Mitarbeiter schon ab 13 Uhr in den Feierabend bzw. Feiernachmittag.

Er weiß, dass seine Mitarbeiter sowieso nicht den ganzen Tag produktiv sind und die meisten haben ihre Hochphase am Vormittag. Vielleicht geht es dir auch so? Die Umsätze des Unternehmens sind seit dieser Arbeitszeitumstellung um 40 Prozent gestiegen und das Unternehmen wächst rasant. Eine mutige Idee! HIER geht´s zur ganzen story.

 

Für mich absolut kein Wunder und sehr gut nachvollziehbar. Genau diese Thematik kenne ich in meinen Projekten mit Unternehmen und auch mit Privatpersonen. Wenn ich die Stressbilanz und Schlafanalyse durchführe, spiegelt sich beim Einzelnen genau dieses Ungleichgewicht in einer Überbelastung am Tag und im Schlaf wieder, wenn zu viel Zeit in die Arbeit investiert wird. Müdigkeit, schlechter Schlaf und Lustlosigkeit sind die Folge.

 

Vielleicht kennst du bei dir folgendes Szenario:

Du startest gegen 9 Uhr mit deinem Arbeitstag. Der Vormittag ist produktiv, du bist gut gelaunt und alles geht leicht von der Hand.

Dann kommt die Mittagspause. Ein wichtiges Etappenziel an deinem Arbeitstag. Und danach geht es mit deiner Energie und Produktivität bergab. Du bist auch nicht mehr so kontaktfreudig und freust dich nur noch auf den Feierabend. Der Nachmittag fühlt sich wie ein zäher Kaugummi an und am Abend, im wohlverdienten Feierabend, ist die Luft dann draußen und du liegst müde auf der Couch.

 

Und wo bleibt nun die Zeit für die wirklich wichtigen Dinge in deinem Leben?

Wo ist die Zeit für deine Hobbies, deine Freunde und Familie?

Wo ist die Lust und Freude während der Woche geblieben?

Soll wirklich nur das Wochenende für all das eine Entschädigung sein?

Der Freizeitstress ist vorprogrammiert.

 

Somit plädiere ich dafür, dass weniger Arbeitsstunden geleistet werden. Es müssen nicht unbedingt 25 Stunden pro Woche sein.

ABER:

Streiche einfach deine (regelmäßigen) Überstunden und Extra-Miles! 
Nimm dir mehr Zeit für dich und deine Bedürfnisse. Gehe früher schlafen.
 Es geht dir dann viel besser und es ginge unserer Gesellschaft viel besser. 
Schlafprobleme würden verschwinden, die Stimmung ist positiver und das Gemeinschaftsgefühl wird gestärkt. 
Wir würden uns ganz viele hausgemachte Probleme ersparen.


Was hältst du davon?

Möchtest du selbst eine Stressbilanz und Schlafanalyse machen, dann melde dich einfach bei mir.


Artikel teilen

Kommentar schreiben

Kommentare: 0